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Das noch unverputzte Rex-Kino in der Bahnhofstraße in Niederbrechen um 1960/61

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachts-Buchausstellung der Katholischen öffentlichen Bücherei Niederbrechen im Pfarrer-Herlth-Haus Niederbrechen am Sonntag, dem 10. November 2019, präsentiert der Arbeitskreis Historisches Brechen zwischen 9:30 und 17:00 Uhr die in diesem Jahr erarbeitete Kino-Ausstellung zur Geschichte des Lichtspieltheaters und Kinos in Brechen.

Im März 1959, also vor nunmehr 50 Jahren, wurde mit dem „Rex“-Kino das erste eigene Kinogebäude in Niederbrechen eröffnet. Im April 1994, also vor 25 Jahren, schloss das Kino, jetzt mit dem Namen „Mondpalast“ und als Programmkino weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt, für immer die Toren und wurde im darauffolgenden Jahr abgerissen.

Diese beiden Ereignisse veranlasste den Arbeitskreis Historisches Brechen die Ursprünge und die Geschichte des Lichtspieltheaters der Gemeinde zu erforschen. Die Recherchen ergaben, dass es in den drei ehemals selbständigen Gemeinden Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau eine reiche und erinnerungsträchtige Geschichte des Lichtspieltheaters gegeben hat, die weit in die 1930er Jahre zurück reicht. Filme wurden dabei vor allem in den Sälen der örtlichen Gaststätten, aber auch in den Schulen vorgeführt. Die Pfarrchroniken geben ein beeindruckendes Bild von vielen Filmvorführungen, die im Rahmen von Jugendabenden mit Filmen der katholischen Diözesanfilmstelle Limburg gezeigt wurden. Die in den Gesprächskreisen der Ortsteile gesammelten und schriftlich festgehaltenen Erinnerungen lassen gerade die Zeit der 1950er und 1960er Jahre lebendig werden, in denen viele Filme den jeweiligen Pfarrern ein Dorn im Auge waren.

Mitte der 1950er Jahre wurde in Oberbrechen der Saal der Gaststätte „Nassauer Hof“ („Stein‘s Saal“) von dem Wiesbadener Kinobetreiber Otto Roos angemietet, der hier das Kino „Lichtspiele Oberbrechen“ einrichtete. In Niederbrechen wurde 1959 schließlich ein eigenes Kinogebäude in der Bahnhofstraße errichtet. Dort war zunächst das „Rex“-Kino untergebracht, dem ab 1980 der „Mondpalast“ folgte. Neben bekannten Kinofilmen wurden hier immer wieder besondere Filme gezeigt, in denen gesellschaftliche Themen beleuchtet und im Anschluss auch mit den Filmemachern diskutiert wurden. Mit einem zusätzlichen kulturellen Angebot (regelmäßige Auftritte von überregional bekannten Bands, interessante Ausstellungen und Lesungen usw.) verschaffte sich der „Mondpalast“ einen sehr guten Ruf, der u.a. mit einigen hochrangigen Auszeichnungen (Programmpreis des Bundesinnenministeriums 1982, Hessischer Kinopreis 1989) belohnt wurden.

Die Ausstellung gibt einen informativen und dabei vielseitigen und lebendigen Einblick in die Lichtspieltheater- und Kinogeschichte der Gemeinde - gleichzeitig wird eine spannende Zeitreise durch mehrere Jahrzehnte Kinogeschichte geboten. Die Ergebnisse der Recherche spiegeln sich nicht nur in der Ausstellung, sondern auch in dem neu herausgegebenen Heft der „Schriftenreihe Gemeindearchiv Brechen“ wieder, das während der Ausstellungszeit erworben werden kann (oder während der Öffnungszeiten des Rathauses in Niederbrechen). © Gregor Beinrucker

Gaststätte „Nassauer Hof“ mit Kinoplakaten an der Hauswand um 1957; rechts im Hof Stein‘s Saalbau war das Kino untergebracht.

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