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Seit Anfang des vergangenen Jahres ist das Außengelände des Limburger Schützenvereins nicht nutzbar, Felsbrocken waren auf die Anlage gestürzt. Erste Sicherungsmaßnahmen wurden zügig vorgenommen, doch es zeigte sich, dass der Fels aufwendigere Sicherungsarbeiten notwendig macht, als zunächst angenommen. ...weiterlesen "Schützenhaus Limburg: Vier Varianten für die Zukunft"

Gießen/Limburg. Unter der Leitfrage „Europäische Partnerschaften entwickeln – Aber wie?“ informierten sich rund 25 kommunale Vertreter und Ehrenamtliche in Limburg über das EU-Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB). ...weiterlesen "EU-Informationszentrum Gießen holte Fortbildungsangebot für kommunale Vertreter und Ehrenamtliche ins Limburger Rathaus"

Junge Union informierte sich über die Herausforderungen der Landwirtschaft
• Sauberkeit der Ställe überraschte
• Intensität beim Pflanzenschutz und der Düngung wird untersucht
• Mix aus konventioneller und Bio-Landwirtschaft sinnvoll
Hünfelden/Limburg. Die Junge Union (JU) Limburg-Weilburg besichtigte zwei landwirtschaftliche Betriebe im Goldenen Grund und traf sich mit dem Verein für Landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land. Die Jungpolitiker informierten sich über die aktuellen technischen Entwicklungen in der Landwirtschaft und tauschten sich mit den Experten vor Ort über die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen aus, die derzeit im Agrarbereich diskutiert werden.

Besichtigung des Schweinezuchtbetriebes Hepp

Die Besichtigungstour begann auf dem Wirtshäuser Hof in Hünfelden-Dauborn, wo die Familie Hepp ihren Betrieb mit rund 450 Zuchtsauen führt und nun einen Einblick in die Schweinezucht gewährte. Die jungen Christdemokraten zeigten sich von der Sauberkeit der Ställe überrascht, da medial oftmals ein anderes Bild suggeriert wird. Gleichzeitig wurde aus Sicht eines Landwirtes geschildert, gegen welche Vorurteile man ankämpfen muss. So müsse zum Beispiel bei der Kritik am Kastenstand-System und den Abferkelbuchten, bei dem die Muttersau für 32 Tage in einem Kastengestell fixiert wird, bedacht werden, dass dieses System letztlich nur dazu dient, dass die Muttersau die jungen Ferkel nicht erdrückt. Diese Vorrichtung schütze somit das Leben von kleinen Ferkeln, was auch mehrfach statistisch nachgewiesen sei.

Bei dem Treffen wurde aus Sicht der Teilnehmenden deutlich, dass bei Regulierungen, Vorschriften und Gesetzesinitiativen kein deutscher Alleingang angestrebt werden sollte, sondern auf europäischer Ebene einheitliche Standards formuliert werden müssen. Andernfalls würde man den Agrar-Standort Deutschland schwächen. Gleichzeitigt würden die Tiere, die dann hier in dieser Art und Weise nicht mehr gehalten werden dürften, aus anderen europäischen Ländern importiert, in denen die Tierschutzbedingungen deutlich schlechter sind als in Deutschland.

Treffen mit dem Verein für Landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land

Im Anschluss schaute sich die JU die Feldversuche des Vereins für Landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land an. Mit Hilfe dieser Versuchsfelder wird untersucht, welche Raps- und Getreidesorten in der Region unter den gegebenen Standort- und Witterungseinflüssen am besten wachsen. Zusätzlich wird geprüft, welche Intensität beim Pflanzenschutz und der Düngung notwendig und sinnvoll ist. Je nach Getreideart und je nach Boden, auf dem diese angebaut wird, werden deutliche Unterschiede in den genannten Kriterien und somit letztlich im Ertrag, als auch im Aufwand, festgestellt.

Besuch des Ackerbau- & Dienstleistungsbetriebes Farmservice Wagner

Der Ackerbau war auch das Thema bei der anschließenden Besichtigung des Ackerbau- & Dienstleistungsbetriebes Farmservice Wagner in Hünfelden-Dauborn. Hier wurde erläutert, dass es eines ausgewogenen Mix aus konventioneller und Bio-Landwirtschaft bedarf, um zum einen eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, die gleichermaßen eine globale Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung mit sich bringt, und um zum anderen weiterhin die hohe Qualität der Nahrungsmittel zu gewährleisteten. Ebenso muss es den deutschen Landwirten unter diesen Vorgaben möglich sein, die Herausforderungen der globalen Märkte zu bestehen.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Kreisvorsitzende der JU Limburg-Weilburg, Frederik Angermaier, bei den Landwirten sowie bei Jürgen Dexheimer, der die Kontakte zu den einzelnen Betrieben hergestellt hatte. „Ich kann alle nur ermutigen, einmal einen landwirtschaftlichen Betrieb in unserer Region zu besichtigen. Dies baut sicherlich viele Vorurteile ab und schärft – ohne jede Ideologie – das Bewusstsein für ökologische Themen,“ so Angermaier abschließend. © Frederik Angermaier

Sportminister Peter Beuth: „Land unterstützt vorbildliches Engagement“
Fast 3,4 Millionen Euro für 172 hessische Sportprojekte

Wiesbaden. Die Landesregierung setzt sich für die Förderung des Sports in Hessen ein. Das betonte Innen- und Sportminister anlässlich der Unterzeichnung von 172 neuen Zuwendungsbescheiden in der Gesamthöhe von fast 3,4 Millionen Euro an hessische Sportvereine und Gemeinden.

„Landesweit setzen sich Menschen in ihrer Freizeit für den Sport ein: Ob im Vereinsvorstand, als Übungsleiter oder ehrenamtliche Helfer. Damit die Bürgerinnen und Bürger die positive Wirkung des Sports erfahren können, unterstützt das Land Hessen dieses vorbildliche Engagement. Alleine für das Jahr 2019 stehen rund 56 Millionen Euro für die Sportförderung in Hessen zur Verfügung“, erklärte der Hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth.

Mit den finanziellen Zuschüssen unterstützt das Land dabei vor allem die kleineren Vereine. Von der Neuanschaffung von Sportgeräten, über die Sicherung des Trainings- und Spielbetriebs bis zur Förderung der Jugendarbeit reicht die Bandbreite der Unterstützung. Der Sportminister betonte, dass die Entwicklung des Breitensports zu den Kernaufgaben der Landesregierung zähle: „Hier liegt unser Fokus vor allem in den Bereichen Gesundheit, Integration, den sozialen Aufgaben des Sports und dem Jugendsport.“

Landkreis Limburg-Weilburg
SV Blau-Weiss Mengerskirchen 1925 e.V.
100.000 Euro für die Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz
Turn- und Sportverein Dietkirchen 1911
24.000 Euro für die Umrüstung der Flutlichtanlage und der Beleuchtung im Vereinsheim auf LED-Technik
Gemeinde Hünfelden
17.000 Euro für die Erstellung eines Mehrgenerationenplatzes
Fußballsportverein Runkel 1980
10.000 Euro für die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED-Beleuchtung
TuS Ahlbach 1919
7.000 Euro für den Bau eines Ballfangzauns sowie einer Garage für Gerätschaften
Schützenverein Bad Camberg
6.000 Euro für die Dacherneuerung des Schützenhauses
Turnverein „Vorwärts“ Villmar 1891
5.000 Euro für die Kellersanierung mit Umbau
Sportverein Rot-Weiß 1919 Thalheim
4.500 Euro für die Anschaffung eines Rasentraktors
Werschauer Sportverein 1975
4.000 Euro für die Sanierung des Zugangs mit Barrierefreiheit vom Sportplatz zum Vereinsheim
Tennis-Club Blau-Gelb Weilburg 1950
3.500 Euro für den Einbau einer Bewässerungsanlage auf den Tennisplätzen
Turnverein 1912 Offheim
2.000 Euro für ergänzende Modernisierungsmaßnahmen an der Turnhalle
Sportverein Rot-Weiß Hadamar
1.000 Euro für die Anschaffung von Sportgeräten zur Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebes
Reit-Sportclub Obertiefenbach
300 Euro für die Ausrichtung der Obertiefenbacher Reitertage im April

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport unterstützte in den vergangenen Wochen folgende Vereine, Verbände und Sportorganisationen:

...weiterlesen "Fast 3,4 Millionen Euro für 172 hessische Sportprojekte – 4.000€ gehen nach Werschau"

1. Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft
eskaliert, Limburg, Am Kissel, Dienstag, 04.06.2019, 17.50 Uhr

(si)Am Dienstagnachmittag ist ein Streit zwischen mehreren Personen in einer Asylbewerberunterkunft in der Straße "Am Kissel" in Limburg eskaliert. Die Personengruppe soll im Bereich der Sanitäranlagen der Unterkunft in Streit geraten sein, wobei ein 20-jähriger Äthiopier, welcher in Diez wohnhaft ist, von einem bisher unbekannten Mann mit einem Messer verletzt worden sei. ...weiterlesen "Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft eskaliert, Angebliches Problem mit dem Computer – Betrüger ergaunern Bargeld, 21jähriger mit 3,3‰ schlägt 17jährige, E/D in Schule…Mehrere Obstbäume und Rebstöcke ausgegraben und entwendet"

Gespinstmotte: Sieht vielleicht etwas gefährlich aus, ist es aber nicht. Die Gespinstmotte mit ihrem deutlich sichtbaren Schleier.

An zahlreichen Bäumen fressen sich derzeit unzählige Raupen satt. Vor allem die Gespinstmotte sorgt für zahlreiche Anrufe bei der Limburger Stadtgärtnerei, da die Anruferinnen und Anrufer die Befürchtung haben, es handele sich dabei um den Eichenprozessionsspinner.
Die Gespinstmotte, die Zweige und Blätter mit einem silberfarbenen Schleier überzieht, findet sich nach Angaben von Matthias Beul, Leiter der Limburger Stadtgärtnerei, vorzugsweise an Pfaffenhütchen sowie an Rot- und Weißdorn, fressen sich aber auch an Obstbäumen satt. Diese Raupen sind harmlos, auch wenn die Gespinste teilweise bedrohlich wirken. Die Raupen fressen die Sträucher teilweise komplett kahl, die Pflanze schafft aber in der Regel den Neuaustrieb, so Beul.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verfügen über feine Brennhaare, die bei Menschen toxische Reaktionen auslösen. Bildhinweise: Stadt Limburg

Die Raupen dienen Vögeln als Nahrung und müssen nicht getötet bzw. aktiv bekämpft werden.
Die besorgten Anruferinnen und Anrufer in der Stadtgärtnerei verwechseln die Gespinstmotte häufig mit dem Eichenprozessionsspinner, der meist runde Nester vorzugsweise am Stamm der Eichen oder an Starkästen baut. Beim Eichenprozessionsspinner sind Vorsicht und Abstand geboten, so Beul. Die feinen Brennhaare der Raupen lösen bei Menschen, die mit ihnen in Berührung kommen, toxische Reaktionen aus. Nester des Eichenprozessionsspinners sollten auf jeden Fall der Stadtgärtnerei unter Tel. (06431) 203-817 oder per Mail an matthias.beul@stadt.limburg.de gemeldet werden. Die Stadtgärtnerei lässt die Nester dann von einem Fachunternehmen entfernen. © Stadt Limburg

Querverweis: Ergänzende Informationen sind abrufbar unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50153/4289088 -

Verkehrsunfallstatistik 2018 für die Polizeidirektion Limburg-Weilburg

(si)Auf den Straßen des Landkreises Limburg-Weilburg registrierte die Polizei im Jahr 2018 insgesamt 3.320 Unfälle, was 129 Unfälle weniger als im Jahr zuvor bedeutet. Insgesamt wurden bei 591 Unfällen im Jahr 2018 jeweils eine oder mehrere Personen verletzt.

Einen großen Anteil an der Gesamtunfallzahl haben Wildunfälle
(788) und die Verkehrsunfallfluchten (919). Erfreulicherweise liegt die Aufklärungsquote bei den Verkehrsunfallfluchten bei 44,2 %, was die Aufklärung fast jeder zweiten Unfallflucht bedeutet.

Weitere Informationen erhalten Sie in der im Anhang beigefügten Verkehrsunfallstatistik.

© PD Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen