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Kreisentscheid des Bundeswettbewerbes der Jugendfeuerwehren

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Die Sportanlage des FCA Niederbrechen war Austragungsort für den Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren auf Kreisebene. Schon früh am Morgen begannen die Aufbauarbeiten der verschieden Parcours.
14 Schiedsrichter wachten darüber, dass alles nach den geregelten Vorgaben vonstatten ging.

In langen Schlangen schickten sich 140 Jugendliche und ihre Betreuer/innen und Fans an, den bestmöglichen Platz um die Wettkampffläche, dem FCA-Sportplatz, zu erhaschen.

Man war gerüstet, denn die Wetterberichte verhießen herrliches Sommerwetter - einen Tag nach dem meteorologischen Sommeranfang hielt der Sommer, was er versprach.

Bei rund 30°C machte sich die Höhenlage des Austragungsortes bezahlt, da meist ein leichtes Lüftchen wehte und die Hitze erträglich machte. 

Zahlreiche Ehrengäste aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie den Feuerwehrinstitutionen zeigten durch ihre Präsenz die Wichtigkeit dieser Veranstaltung, die doch die Zukunft der Wehren sein wird.

Landrat Michael Köberle, Kreitagsvorsitzender Joachim Veyhelmann (MdL), Andreas Hofmeister (MdL), Markus Koob (MdB) und Bernd Fachinger als Vertreter des Bürgermeisters, um nur einige zu nennen. 

Die örtlichen Ausrichter waren die Feuerwehren der Gemeinde Brechen, die sich Hand in Hand um das leibliche Wohl der Gäste kümmerte und letztendlich den Platz dankbar und ordentlich wieder an den FCA zurück übergeben konnten. 

Wer sich also über die Vielzahl von Feuerwehrfahrzeugen in den frühen Morgenstunden in Niederbrechen wunderte, die sich wie auf einer Perlenschnur aufzureihen schienen, der kann gewiss sein, dass die die Zukunft der Feuerwehren im Kreis am Start war.

Die Leistungen waren richtig gut, freute sich Arndt Preußer und auch die Wiedereinsteiger im Wettkampf konnten sich über tolle Ergebnisse freuen. Er dankte auch dem DRK für den Sanitätsdienst zur Veranstaltung.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Patrick Druck erhielt das rote Schlauchstück aus den Händen von Brigitte Kintscher als Dank und Erinnerung für die Ausrichtung der Veranstaltung. 

Eine Gruppe aus Niederscheid (Lahn-Dill-Kreis) trat mit beim Kreisentscheid an. 

Platz (Startnummer) Punkte

Siegerliste Gruppen Mädchen:

1 (6) Kirberg I, 1.415 Punkte

Siegerliste Gruppen Jungen 
1 (3)  Kirberg 2 1407,0 Punkte
2 (1)  Weilmünster I, 1.366,0 Punkte 
3 (5)  Haintchen, 1.347,0 Punkte
4 (2)  Niederselters, 1.337,0 Punkte
5 (4)  Oberbrechen, 1.174,9 Punkte

Siegerliste Staffeln Jungen

1 (13) Kirberg IV, 1.407 Punkte
2 (7) Kirberg III, 1.368 Punkte
3 (8) Obertiefenbach I, 1.363 Punkte
4 (10) Waldhausen I, 1.344 Punkte
5 (11) Werschau, 1.336 Punkte
6 (15) Waldhausen II, 1.336 Punkte
7 (12) Weilmünster II, 1.323 Punkte
8 (9) Hünfelden, 1.300 Punkte
9 (14) Obertiefenbach II, 1.223 Punkte

Bei den Platzierungen 5 und 6 bei gleicher Punktzahl, präsentierte Werschau den besseren A-Teil.

Um was geht es ?
Der Bundeswettbewerb ist ein zweiteiliger Wettbewerb in zwei verschiedenen Varianten. Diese beiden wechseln sich zweijährlich ab. Der Bundesentscheid ist der wichtigste Wettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr. Von Kreisebene über die Landesebene können sich die Teams für den Bundesentscheid qualifizieren.

Der Bundeswettbewerb besteht aus einer Löschübung gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 , sowie einem 400-Meter-Staffellauf. Jede Mannschaft besteht aus einer Löschgruppe (9 Jugendfeuerwehrler) sowie einem Ersatzmann. In Hessen wird der Bundeswettbewerb auch für Staffel (6 Personen) angeboten.


Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb müssen am Abnahmetag das zehnte Lebensjahr vollendet haben. Erreicht ein Jugendfeuerwehrmann das 18. Lebensjahr, so darf er in diesem Jahr zum letzten Mal teilnehmen. Das Durchschnittsalter wird anhand des Geburtsjahrgangs berechnet und nicht anhand des tatsächlichen Alters am Tag des Wettbewerbs. Dieses Durchschnittsalter ist für die Sollzeitberechnung des Staffellaufs (B-Teils) notwendig. Je jünger im Durchschnitt, desto mehr Punktvorgabe.

Der Löschangriff (A-Teil)
Beim A-Teil sollen die Jugendfeuerwehrleute einen Löschangriff mit drei Strahlrohren als Trockenübung durchführen. Bei der Wasserentnahmestelle wird alle zwei Jahre zwischen offenem Gewässer und Unterflurhydrant gewechselt. Je nachdem welche Wasserentnahmestelle bei einem Wettbewerb benutzt werden soll, verändert sich das Zeitlimit, das die Jugendfeuerwehrmannschaften einhalten müssen, von sechs Minuten (Hydrant) auf sieben Minuten (offennes Gewässer). Sollte die Gruppe schneller sein, erzielt sie dadurch keinen Punktgewinn. Sollte sie jedoch langsamer sein, bekommt sie für jede Sekunde einen Punkt abgezogen. Jede Gruppe beginnt mit 1000 Punkten, von denen dann die entsprechende Punktzahl abgezogen werden würde. Außerdem werden gegebenenfalls Punkte abgezogen, wenn der Gruppe Fehler bei der Durchführung der Wettbewerbsübung unterlaufen. Weiterhin gehört zum A-Teil abschließend eine Übung, bei der es darum geht vier Knoten und Stiche so schnell wie möglich korrekt zu knüpfen. Für jede Sekunde, die die Gruppe dazu benötigt, wird ihr ebenfalls einen Punkt abgezogen.

In diesem Jahr (2019) wird als Wasserentnahmestelle Unterflurhydrant vorgegeben.


Der Staffellauf (B-Teil)
Beim B-Teil muss die Gruppe einen 400m-Staffellauf mit einigen Hindernissen absolvieren. Da es hier im Gegensatz zum A-Teil darum geht, die Übung so schnell wie möglich zu absolvieren, ist dies häufig der entscheidende Wettbewerbsteil. Die ersten Läufer müssen jeweils eine bestimmte Strecke laufen, in ihrer Bahn befindet sich kein Hindernis. Der 3. Läufer muss auf seinem Weg einen 15m langen C-Druckschlauch einfach aufrollen. Der 4. Läufer muss über einen Balken laufen. Der 5. Läufer liegt von Anfang an auf einer Trage, neben der Trage liegen seine Handschuhe, sein Helm sowie ein Koppel. Hat der 4. Läufer den Staffelstab übergeben, muss der 5. Läufer sich die genannten Sachen möglichst schnell anziehen und zu Läufer 6 weiterlaufen. Dieser muss nur laufen. Die Läufer 7 und 8 müssen gemeinsam ein C-Strahlrohr mit einem C-Druckschlauch zusammenkuppeln und an dem Strahlrohr einen doppelten Ankerstich mit Halbschlag binden. Läufer 9 muss einen Feuerwehrleinenbeutel werfen und durch das Ziel laufen.
Bei der Bewertung des B-Teils erhält die Gruppe 400 Punkte: Überschreitet die Gruppe die individuelle Sollzeit, die in Abhängigkeit vom Durchschnittsalter der Gruppe feststeht, so wird für jede Sekunde der Überschreitung ein Punkt abgezogen. Anders als beim A-Teil wird bei Unterschreitung der Sollzeit für jede Sekunde ein Punkt zur Vorgabepunktzahl hinzuaddiert. Von dieser Punktzahl werden ggf. noch Fehlerpunkte abgezogen.
Die Wertungsrichter vergeben die Noten 1, 3 oder 5 für den Gesamteindruck der verschiedenen Gruppen während beider Teile. Der Durchschnitt der Benotungen (aus A- und B-Teil) wird von der Gesamtpunktzahl abgezogen.

Die erreichten Punkte beider Teile werden addiert und die Punktzahl des Gesamteindrucks davon abgezogen. Dies ergibt das Gesamtergebnis.

BWB 2019 in Niederbrechen

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